Enthärtung von Wasser
In Brunnen- und Oberflächenwässern, wie sie von den Wasserwerken zur Verfügung gestellt werden, sind Härtebildner vorhanden, die aus dem Gestein herausgelöst wurden. Die Wasserhärte wird in mol/m³ (°dH) angegeben. Dieser Wert kann bei den zuständigen Wasserwerken erfragt oder durch eine Wasseranalyse ermittelt werden. In Gewerbe und Industrie, aber auch im Haushaltsbereich müssen die Leitungsnetze und die mit dem Wasser in Berührung kommenden Geräte und Anlagen vor der als Kesselstein ausfallenden Härte geschützt werden.
Das geschieht durch sogenannte Ionenaustauscherharze, die dem Rohwasser die Härtebildner entziehen und im (Neutral-) Austausch dafür Natriumionen abgeben (Enthärtungsanlage). Enthärtetes Wasser ist allerdings korrosiver als das Rohwasser, weshalb es bei verschiedenen Anwendungen verschnitten wird. Zur Vermeidung von Korrosionsschäden und zur Stabilisierung der Resthärte bei Verschnittwasser werden dem Wasser für diese Aufgabenstellung speziell entwickelte Wasserbehandlungsprodukte zudosiert.









